Mit „Moncler Grenoble High Performance“ entwickelte die italienische Luxus-Outerwear-Brand eine Linie, die mit Kontrasten spielt: Retro-Elemente treffen auf Innovation, Funktionalität auf Eleganz – perfekt für sportliche Extreme

Iouri Podladtchikov und Kévin Rolland. Wer kein Millennial ist und bereits zur Generation Ü-30 zählt und auch noch nie mehr als 2000 Höhenmeter erklommen hat, dem sagen diese Namen vermutlich wenig bis nichts. Für eine Vielzahl wintersportinteressierter Groupies jedes Geschlechts gehören sie allerdings zu den Top-Referenzen des Extremsports. Iouri Podladtchikov ist ein 29-jähriger in Russland geborener Snowboarder, der sich auf Halfpipe- und Big Air-Events spezialisiert hat. Die größten Erfolge des heute vollständig von der Schweiz assimilierten Athleten sind ein Weltmeistertitel von 2013 und der Olympiasieg in Sotschi im Jahr darauf. Sein bisher coolster Trick: der selbst kreierte „YOLO Flip“ – wie er den doppelt über Kopf gedrehten 1440° Doublecork getauft hat. Im September brachte Podladtchikov, trotz intensiver Vorbereitungen auf die XXIII. Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeonchang (9. bis 25. Februar 2018), sein erstes Buch heraus: „True Love Is Hard To Find“, ein Bildband, der, wie Iouri betont, „keine Autobiografie ist“.
Zweiter im Bunde: Kévin Rolland, 28 Jahre jung und französischer Freestyle-Ski-Akrobat – ebenfalls spezialisiert auf die Halfpipe. Die Siege des charmanten Mützenträgers sind unzählig. Seit er bei den Juniorenweltmeisterschaften 2006 ganz oben auf dem Podest stand, räumt er eine Trophäe nach der anderen ab – bei X-Games, Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen und allen Grand-Prix-Wettbewerben. Hervorragende Leistungen und das unzweifelhaft gute Aussehen der beiden Spitzensportler haben für eine veritable Fanbase gesorgt und logischerweise auch das Interesse der besten Sportbekleidungshersteller geweckt – so auch von Moncler. Die italienische Traditionsmarke fackelte nicht lange und verpflichtete die beiden Ausnahmetalente als offizielle Produkttester ihrer exklusiven Linie „Moncler Grenoble High Performance“.
Zwei Markenbotschafter, die durch ihre Performance und ihr ausgeprägtes Stilbewusstsein perfekt zum Image der Outerwear-Brand passen. Seit Anbeginn – 1952 wurde Moncler von René Ramillon gegründet – sind funktionale und vor allem top isolierte Daunenjacken Kern der Marken-DNA. Abgeleitet wurde der Name des ursprünglich französischen Unternehmens übrigens von Ramillons Heimatort Monestier de Clermont.
Seit 2003 steht Remo Ruffini, selbst ein ambitionierter Skifahrer, an der Spitze des Unternehmens, für das der gebürtige Italiener schon seit den 90er-Jahren als Kreativchef tätig war. Er brachte das damals leicht angestaubte Portfolio der Brand wieder auf steilen Wachstumskurs, ging Kooperationen mit namhaften Designern ein und etablierte das heute börsengelistete Unternehmen als weltbekannte Luxusmarke. Im Jahr 2010 führte er „Moncler Grenoble“, die rein auf den Wintersport ausgerichtete Kollektion ein, die sich wiederum in drei Segmente aufteilt: high performance, performance & style und après ski. Alle Linien sind gleichermaßen für Sportliebhaber und Profisportler gemacht, denen Hightech, Performance und Funktionalität ihrer Bekleidung genauso wichtig sind wie ein stilsicherer Auftritt.

moncler.com

»Mich erinnern die neuen designs an die 80er in italien. wir waren paninaro auf vespas und trugen Moncler-jacken«

Remo Ruffini,
CEO von Moncler