Die Berlinale ist gerade zu Ende gegangen, da hat Trystan Pütter schon die Oscars im Blick. Der Schauspieler ist Teil des Casts von Maren Ades Film „Toni Erdmann“, der in der Kategorie bester fremdsprachiger Film“ für einen Oscar nominiert ist. Zuvor war er unter anderem in dem 2. Weltkriegsdrama „Unsere Mütter, unsere Väter“ und der Serie „Ku’damm 56“ zu sehen. Er kann aber nicht nur spielen, er kann auch feiern: Zur Berlinale schmeisst er regelmässig seine Off-Berlinale-Party, die von vielen Kollegen und anderen Feierwütigen besucht wird. So waren dieses Jahr auch Ronald Zehrfeld, Tom Tykwer und Bill Kaulitz unter den Gästen. Die Party ist nach dem „speak easy“-Konzept organisiert: Die geheime Location wird es einen Tag vorher bekannt gegeben, Fotos sind nur für den privaten Gebrauch erlaubt. Für den diesjährigen Sponsor Woolrich wurde eine Ausnahme gemacht. 

Was waren Ihre Highlights auf der 67. Berlinale?

Mir hat dieses Mal tatsächlich die Eröffnungsfeier besonders gut gefallen – und natürlich meine eigenes Event, die Off-Berlinale Party, die wieder sehr wild war.

Sie spielen in dem weltweit sehr gelobten „Toni Erdmann“. Was glauben Sie: Wie wird sich dessen Erfolg auf das deutsche Kino auswirken?
Ich denke, dass „Toni Erdmann“ einige Türen öffnen wird für ambitionierte deutsche Filmemacher und Geschichtenerzähler ausserhalb des Mainstreams. Toni Erdmann ist ja eigentlich die erste deutsche Komödie seit langer Zeit. Der Film zeigt ein neues Gesicht des deutschen Kinos – eines, das künstlerisch, jung und mutig ist.
Dieses Jahr wurde Ihre Off-Berlinale-Party von Woolrich unterstützt. Sehr praktisch, oder?
Unbedingt: Die Berlinale findet ja im Februar statt und wir Schauspieler sind viel unterwegs, auch draussen. Dies ist das erste Jahr, in dem ich nicht gefroren habe – dank meines neuen Woolrich-Parkas. Mir war also immer angenehm warm. Nur auf meiner Party nicht: Da war es kochend heiss…